Spannender Vortrag beim NHV Schorndorf: „Schamanismus der neuen Zeit“

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Im Bild: Elke Sendler, links, mit Gerti Ostertag

Im März referierte Frau Sendler zum einen über Schamanismus, zum anderen über ihre Nahtoderfahrung während einer 15-stündigen Operation. Im ersten Teil ihres gut besuchten Vortrags gab sie einen kurzen Abriss der Geschichte und Wesenheit des Schamanismus. So gibt es Höhlenzeichnungen, die schon vor 50 000 Jahren die Existenz des Schamanismus zeigen. Schamanen gibt es auf der ganzen Welt, ob als Medizinmann, Druide, Schamane oder Voodoo Priester. Ein Schamane hatte sicherzustellen, dass es seinem Volk gut ging. Bei einer schamanischen Handlung wird der Zustand zwischen Wachen und Schlafen hergestellt und durch z.B. monotone Trommelschläge verlängert. In diesem Thetazustand wird dann weitergearbeitet. Frappierend war die Aussage von Frau Sendler, dass in Wirklichkeit kein Gestern und Heute existiert, sondern alles gleichzeitig. Wir haben keine lineare Zeit. Über ihre Nahtoderfahrung berichtete Frau Sendler, dass sie während der OP ihren Körper, den Operateur und sogar das Krankenhaus von oben betrachten konnte. Ein unendliches Glücksgefühl stellte sich ein. Im weiteren Verlauf hörte sie Stimmen, von denen sie unglaublich viel lernte. Am Ende hatte sie die Wahl, durch eine schwarze oder weiße Tür zu gehen, Tod oder Leben. Sie wählte letztendlich die weiße Tür, um den Menschen erzählen zu können, wer und was sie sind.

Walter Scherhaufer, Naturheilverein Schorndorf und Umgebung e.V.