Wassereinlagerungen im Gewebe: was tun?

Wassereinlagerungen im Gewebe werden als Ödeme bezeichnet. Die Ursachen können unterschiedlich sein. Viele Frauen kennen das Problem der verstärkten Wassereinlagerungen aus bestimmten Zyklusphasen bzw. der Schwangerschaft. Die medizinischen Bezeichnungen verraten etwas über die Ursache des Ödems: Lymphödem, Lipödem, Hungerödem, Herzödem. Auch nach Verletzungen, Operationen, Insektenstichen und allergischen Reaktionen treten Schwellungen auf. Hier wird von entzündlichen bzw. posttraumatischen Ödemen gesprochen.

 Wie kommt es zu einem Ödem?

Im Idealfall besteht ein Gleichgewicht: Über die Venen und die Lymphgefäße wird genauso viel Flüssigkeit abtransportiert, wie aus dem Blut ins Gewebe gelangt, um es mit Signal- und Nährstoffen zu versorgen. Viele Faktoren sind an der Aufrechterhaltung dieses Gleichgewichtes beteiligt: Herz, Leber, Nieren, Venen, Lymphgefäßsystem und die hormonelle Regulation. Ist einer dieser Faktoren gestört, kann möglicherweise nicht genügend Flüssigkeit aus dem Gewebe abtransportiert werden.

Bei Verletzungen und Entzündungen dagegen gelangt sehr viel Flüssigkeit ins Gewebe, sodass der Abtransport vorübergehend überfordert ist. Die Folge in beiden Fällen: Es entsteht eine Schwellung – ein Ödem.

Behandlung: Welche Rolle spielen die Eiweiße?

Die Therapie muss sich nach den Ursachen richten. Werden diese nicht beachtet, kann sie mehr schaden als nutzen. Als entscheidend für die Behandlung hat sich der Eiweißgehalt des Ödems erwiesen.

Eiweiße haben die Eigenschaft, Flüssigkeit zu ziehen und zu binden: Dort wo viel Eiweiß ist, wird auch viel Flüssigkeit hingezogen. Das richtige Verhältnis der Eiweißmenge im Blut zu der im Gewebe ist demnach entscheidend für eine ausgeglichene Flüssigkeitsverteilung

Eiweiße spielen eine wichtige Rolle bei Entzündungen: Entzündungsbotenstoffe in Form von Eiweißen werden vom Körper an den Ort des Geschehens gesendet. Wenn aufgrund einer Entzündung viele Eiweiße im Gewebe sind, diffundiert viel mehr Wasser aus den Blutgefäßen ins Gewebe. So entsteht ein entzündliches Ödem. Ist durch eine Verletzung oder Entzündung der Lymphabfluss beeinträchtigt, handelt es sich um ein Lymphödem.

Wenn man jetzt durch Anregung der Harnbildung einfach nur das Wasser aus dem Gewebe ziehen würde, könnte das kontraproduktiv sein, weil die Eiweiße immer wieder Wasser nachziehen. Möglicherweise würde man so das Problem sogar verschärfen. Bei solchen eiweißreichen Ödemen muss die Therapie darauf ausgerichtet sein, den Lymphabfluss zu unterstützen, damit nicht nur das Wasser, sondern auch die Eiweiße abtransportiert werden. Dafür gibt es beispielsweise die Manuelle Lymphdrainage und die Kompressionstherapie. Auch naturheilkundliche Lymphmittel können hier unterstützend wirksam sein.

Ganz anders sieht die Therapie aus, wenn es sich um eiweißarme Ödeme handelt. Bei eiweißarmen Ödemen sind Diuretika – volkstümlich häufig als Wassertabletten bezeichnet -das Mittel der Wahl.

Was sind Diuretika?

Diuretika sind Arzneimittel, die die Flüssigkeitsausscheidung über die Nieren anregen. Sie sorgen dafür, dass die Gewebeflüssigkeit besser ausgeschwemmt und mit dem Urin ausgeschieden wird. Solche Diuretika werden insbesondere bei so genannten Herzödemen verschrieben. Diese entstehen, wenn die Herzkraft nicht reicht, die Flüssigkeit gegen die Erdanziehungskraft zurück zum Herzen zu transportieren. Auch bei anderen eiweißarmen Ödemen sind harntreibende Mittel sinnvoll. Dazu gehören Ödeme, die entstanden sind durch Erkrankungen von Leber, Nieren oder Venen, durch hormonelle Schwankungen (zyklusabhängig) oder Nebenwirkungen von Medikamenten.

Was bietet die Naturmedizin?

Neben den verschreibungspflichtigen Diuretika gibt es auch Pflanzen, die die Wasserausscheidung anregen. Dazu gehört die Dornige Hauhechel (Ononis spinosa). Sie ist beispielsweise ein wesentlicher Wirkstoff des homöopathischen Komplexmittels Pascodem. Dieses Mittel kann man verwenden, um bei Wasseransammlungen im Gewebe sanft zu unterstützen.

 Wassereinlagerungen – was können Sie selbst tun?

Egal, ob es sich um eiweißreiche oder eiweißarme Ödeme handelt: Das können Sie selbst tun:

  • Bewegen Sie sich so viel wie möglich. Vermeiden Sie dabei aber Überlastung. Am besten ist Schwimmen.
  • Nutzen Sie jede Gelegenheit für Bein-Gymnastik, um die Blutzirkulation anzuregen. Tipp: ständiger Wechsel vom Fersen- zum Zehenstand – auch im Sitzen.
  • Lagern Sie die betroffenen Gliedmaßen oft hoch, um den Rückstrom zum Herzen zu unterstützen.
  • Vermeiden Sie einschnürende Kleidung und minimieren Sie die Verletzungsgefahr an den betroffenen Gliedmaßen.
  • Nutzen Sie die Möglichkeiten der Kompression richtig. Lassen Sie sich dazu von Fachleuten in Apotheke oder Sanitätshaus beraten: Kompressionsstrümpfe müssen exakt sitzen, um nicht mehr zu schaden als zu nutzen.

Bärbel Tschech ist Diplom-Biologin bei Pascoe Naturmedizin

am 18./19. März in Pforzheim-Hohenwart

Das Hohenwart Forum ist bestimmt noch in guter Erinnerung bei allen, die bei unserem großartigen 125jährigen Jubiläum 2014 dabei waren: Damals lockten die Vorträge, Workshops und rund 80 Aussteller mehrere tausend BesucherInnen in das idyllisch am Waldrand gelegene Tagungszentrum in einem kleinen Höhenort bei Pforzheim. Es war abzusehen, dass es uns wieder einmal ins Hohenwart Forum zieht. Und nach zeitlicher Verzögerung ist es nun soweit!

EINLADUNG ZUR BUNDESVERSAMMLUNG AM SAMSTAG
Wir beginnen nach dem Mittagessen mit unserer Bundesversammlung. Hier stehen für die Gremien und Delegierten der Vereine, sowie für interessierte Direktmitglieder, wichtige Entscheidungen und Informationen auf der Tagesordnung: Spannend wird die Wahl von Vorstand und Präsidium, die aktuellen Entwicklungen beim Verband und den Naturheilvereinen. Nach dem Abendessen
kann der Tag mit einem musikalischen Abendprogramm in geselliger, lockerer Runde ausklingen.

SONNTAG – DER TAG DER VORTRÄGE UND DES WISSENSAUSTAUSCHES
Wir starten mit dem neuen Herzstück des Verbandes in den Tag: Am Sonntagmorgen wird Justus Kindermann von der gleichnamigen Werbeagentur, den neuen Internetauftritt des Verbandes vorstellen, der weit mehr als eine Webseite im
herkömmlichen Sinne sein wird: Eine Plattform, gefüllt mit Leben, Wissen und Austausch! Im weiteren Verlauf des
Tages erwarten unsere TeilnehmerInnen spannende Vorträge und der Austausch mit dem Wissenschaftlichen Beirat, sowie
ausreichend Zeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf viele TeilnehmerInnen! Seien Sie dabei! Das Tagungszentrum Hohenwart bietet den idealen Tagungsrahmen, Übernachtungsmöglichkeiten und gutes Essen. Nähere Informationen und Anmeldeunterlagen bitte in der DNB-Bundesgeschäftsstelle anfordern bei Alexandra Göhricke, Tel. 07237/4848799 oder per Mail goehricke@naturheilbund.de

Sabine Neff, Bundesgeschäftsführerin DNB

Naturheilkunde zu vertreten ist nicht immer einfach, das wissen die Meisten unserer Aktiven und Mitglieder der Naturheilvereine aus eigener Erfahrung. Deshalb möchten wir die Emeritierung unserer 2. Vize-Präsidentin Prof. Karin Kraft nach 20 Jahren Stiftungsprofessur für Naturheilkunde an der Universitätsmedizin Rostock zum Anlass nehmen, einen kurzen Rückblick auf ihr Wirken, insbesondere im Bereich der Naturheilkunde, zu geben und unseren tiefen Dank auszusprechen. Prof. Karin Kraft hat es geschafft, im Laufe ihrer Tätigkeit „die Naturheilkunde auf ein neues Niveau zu bringen“, wie es Prof. Dr. Emil Reisinger, Dekan der Medizinischen Fakultät Rostock, zu Beginn des Symposiums anlässlich der Emeritierung Anfang Dezember 2022 auf den Punkt brachte. Doch zurück zum Anfang: Nach dem Studium der Humanmedizin an der Universität Bonn promovierte Karin Kraft im Alter von 28 Jahren. Es folgten Stipendien der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Bonn und Heidelberg und nach der Weiterbildung an der Bonner Universitätspoliklinik schließlich 1989 die Anerkennung als Fachärztin für Innere Medizin. Die Naturheilkunde findet man in Prof. Krafts Lebenslauf erstmalig als Zusatzweiterbildung im Jahre 1991. An dieser Stelle eine nette Anekdote, die Prof. Kraft den Anwesenden der Emeritierungsfeier preisgab: In einer Pharmakologievorlesung von 1976 sagte ein Professor zur Wirkung von Arzneimitteln: „Jedes Arzneimittel enthält einen bestimmten chemischen Stoff X, der eine bestimmte Wirkung Y bei einer Krankheit hat.“ Auf Karin Krafts Frage, wie es sich dann wohl bei den Arzneipflanzen verhalte: „Mehrere Stoffe – mehrere Wirkungen?“ war die lapidare Antwort des Professors „Ach, vergessen Sie das einfach, pflanzliche Medikamente sind unwirksam.“ Dieses Dogma hat bei der jungen Medizinstudierenden genau das Gegenteil bewirkt, sie hat sich das bis heute gemerkt. Prof. Kraft leitete dann von 1992 bis 2002 (u.a. Tätigkeiten) als Oberärztin eine Ambulanz für Naturheilverfahren an der Universitätspoliklinik in Bonn; führte Kurse zur Erlangung der Zusatzausbildung Naturheilverfahren an der Landesärztekammer
Rheinland-Pfalz durch (1996-2002); erwarb die Zusatzbezeichnungen Physikalische Therapie und Balneotherapie und baute eine Abteilung für Naturheilverfahren an der Rehabilitationsklinik »Moorbad « in Bad Doberan auf. Schließlich erfolgte 2002 ihre Berufung auf den Lehrstuhl Naturheilkunde an der Universität Rostock, den die rührige Medizinerin bis Dezember 2022 innehatte.
Dazu kommen zahlreiche Tätigkeiten in verschiedenen Gremien und Institutionen, hier nur eine kleine Auswahl: Seit 1995 Mitarbeit in der wichtigen Kommission E (Sachverständigenkommission, die das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bei der Zulassung von pflanzlichen Arzneimitteln berät), seit 2010 Vorsitzende der Gesellschaft für Phytotherapie (GPT)und Vizepräsidentin in der Deutschen Gesellschaft für Naturheilkunde (wissenschaftliche Fachgesellschaft für Naturheilkunde). Bereits seit 2011 ist Karin Kraft bei uns, dem Naturheilbund, als 2. Vizepräsidentin tätig und noch länger im Wissenschaftlichen Beirat des DNB. 2011 verlieh ihr der Deutsche Naturheilbund die Prießnitz-Ehrenmedaille. Heilwälder – auch ein Herzensanliegen von Prof. Kraft Auch beim Thema „Wald und Gesundheit“ ist Prof. Kraft eine der ersten und führenden Expertinnen, die diese – in Fernost schon lang vor uns wissenschaftlich erforschte und angewandte Heilmethode – bei uns wieder etablierte, nachdem sie schon vor dem ersten Weltkrieg in der Schweiz und im Deutschen Kaiserreich von in der Naturheilkunde Tätigen angewendet wurde. Ab 2012 entwickelte Prof. Kraft in Zusammenarbeit mit dem Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern auf der Basis der „Kur- und Heilwald-Verordnung“ von MV in drei Projekten die Zertifizierungskriterien für Kur- und Heilwälder. In diesen besonderen Wäldern werden die Schonfaktoren des Waldes, die ja ständig einwirken, mit aktivierenden Therapieverfahren verbunden. In 2017 wurde in Heringsdorf auf Usedom offiziell der erste europäische Kur- und Heilwald eröffnet (mit dabei unsere Vize-Präsidentinnen Prof. Karin Kraft u. Ursula Gieringer). Aktuell sind mittlerweile 10 solcher Kur- und Heilwälder in Deutschland ausgewiesen. Unermütlicher Einsatz für den Laienverband Deutscher Naturheilbund. Der Naturheilbund schätzt sich sehr glücklich, eine so erfahrene, kämpferische und gleichzeitig einfühlsame, Großes bewirkende und doch am Kleinen interessierte Persönlichkeit in seinen Gremien zu haben – Prof. Karin Kraft war und ist für unsere Laienorganisation ein Fels in der Brandung in den Turbulenzen der letzten Jahre. Trotz immenser anderer Aufgaben, Herausforderungen und Angeboten findet sie zuverlässig Zeit, uns mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Trotz Anfragen renommierter medizinischer Fachzeitschriften und internationaler Presse wie dem „National Geographic“ ist sie sich nicht zu schade, für unseren Verbandseinhefter zu schreiben, die DNB-Ratgeber zu überarbeiten oder unser Jubiläumsbuch „Heilung durch Wasser“ durchzuarbeiten und das Vorwort zu verfassen. Im vergangenen Herbst machte Prof. Kraft sich mit einer DNB-Delegation auf die lange Reise nach Tschechien an den Ursprung des Naturheilbundes, um das Jubiläum „200 Jahre Kaltwassertherapie nach Vincenz Prießnitz“ zu begehen. Eigens dafür arbeitete unsere wichtige Vertreterin der Naturheilkunde den äußerst spannenden Vortrag „Von Vincenz Priessnitz zum Nobelpreis für die Charakterisierung des Kälterezeptors“ aus – den wir übrigens auf unserer DNB-Jahrestagung im März 2023 hören werden.

Unserer Vize-Präsidentin war und ist es schon immer wichtig, den Kontakt zur Basis, zu uns, den naturheilkundlich interessierten Laien, zu halten, zu hören und uns zu fragen, was wir brauchen und wo wir stehen. Es gibt nicht viele Menschen, die die Karriereleiter so hoch gestiegen sind und trotzdem mit beiden Füßen auf der Erde stehen! Dafür benötigt es Größe. Und Liebe zu den Menschen und der (Natur)heilkunde. Dafür möchten wir unseren tiefen Dank aussprechen! Wir wünschen Prof. Karin Kraft Gesundheit und weiterhin viel Erfolg an ihren vielen Fronten und uns – dass sie uns noch lange erhalten bleibt!
Sabine Neff, Bundesgeschäftsführerin DNB

Heute bin ich mit unserem christlich geprägtem Titelbild etwas mutiger als die deutschen Gastgeber beim G 7-Treffen im November in Münster. Da wurde nämlich für das Gruppenfoto im Friedenssaal des Historischen Rathauses mal kurzerhand das „Ratskreuz“ abmontiert und ein leerer Sockel ohne Kruzifix bildete den Hintergrund. Denn: Wir feiern gerade Weihnachten. Für mich ein guter Anlass, das was wir wirklich feiern, in den Mittelpunkt zu stellen. Damit meine ich natürlich nicht das Geschenke verteilen und den Weihnachtsbaum: Wir feiern hier im christlichen Abendland Jesu Geburt!

Ein Menschlein – Gott als Mensch kam zur Welt, ganz unspektakulär, garnicht pompös und nicht mit viel Trara – es war eine Geburt unter einfachsten Umständen in einem Stall. Ein Licht stand am Firmament, das Könige aus dem Orient dazu bewegte, ihre Heimat zu verlassen und sich auf die Suche zu machen. Die Suche nach dem Retter. Sie fanden ihn, aber die Geschichte lief anders als erwartet……

Auch heute warten wir wieder auf das Licht, die Rettung oder einen Zeitenwandel. Für uns Christen ist das eben die Geburt Jesu, bzw. seine Wiederkehr.
Doch jede Religion hat ihren Messias: Die Buddhisten warten auf Maitreya als den kommenden 5. Buddha und die Muslims hoffen auf das Kommen des Mahdi (ein Nachkomme des Propheten Mohammed, der in der Endzeit auftauchen soll). Die Hindu-Tradition spricht von den „Avataras“ – menschliche Herabkünfte Gottes, die immer wieder auf die Erde herabkommen, wenn das Böse zu stark wird (Krishna ist wohl der Bekannteste). Am Ende des jetzigen Zeitalters erwarten die Hindus „Kalkin, den apokalyptischen Reiter auf dem weißen Pferd“. Er soll ein neues und besseres Zeitalter heraufführen… und wieder gibt es Ähnlichkeiten mit dem Christentum: In der Bibel, Offenbarung des Johannes im 6. Kapitel, ist auch von apokalyptischen Reitern die Rede. Glaubt man der Bibel, durchlaufen wir im Wandel der Zeiten, bis der Retter – zum zweiten Mal – wiederkommt, schwierige Phasen: Die drei Apostel/Evangelisten Markus (13.1-31), Matthäus 24.1-22) und Lukas (21.7-33) bezeugen, dass Jesus, gefragt nach der Zukunft der Welt, von zunehmenden Kriegen, Hungersnöten und Erdbeben sprach – da fällt mir der Ukraine-Krieg, der Klimawandel und Corona ein. Und Jesus‘ Aussage, dass Eltern ihre Kinder anzeigen und Kinder gegen ihre Eltern vorgehen, erinnert mich an die Pandemie-Gesetze, als die BürgerInnen aufgefordert wurden, Verstöße anzuzeigen. Doch am Ende aller Herausforderungen, so sagt das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung, gibt es einen neuen Himmel und eine neue Erde, erfüllt mit Frieden und Licht.
Auch aus Sicht der Astrologie steht uns eine Zeitenwende bevor, die von größeren Unruhen und Umwälzungen begleitet wird: Astrologisch gesehen befinden wir uns nämlich seit mehr als 2000 Jahren im „Fische-Zeitalter“, welches auch als Zeitalter der Religionen oder als das „christliche Zeitalter“ bezeichnet wird (spannend, dass Christen bereits seit rund 1.800 Jahren den „Fisch“ als Erkennungssymbol verwenden!). Da jedes astrologisches Zeitalter rund 2.100 Jahre dauert und einem der zwölf Tierkreiszeichen zugeordnet ist, kommt nun der Wandel ins „Wassermann-Zeitalter“.
Dieses ist gekennzeichnet durch die Vision einer neuen, “perfekten“ Weltordnung, geistiger Freiheit, Fortschritt und Technik.
Alles ist also im Wandel!
Mögen die Weihnachtstage und der kurz darauf folgende Jahreswechsel uns wieder bewusst machen, dass alles im Wandel ist. Nehmen wir uns Zeit, viele Lichter in den kürzeren, dunklen Wintertagen leuchten zu lassen, sei es am Weihnachtsbaum, mit Kerzen und Beisammensein mit Freunden und Familie. Und möge das Licht bis in unsere Herzen strahlen und diese erhellen, uns Friede, Freude und Zuversicht auf die lichtvolle Zukunft zu geben, der wir gewiss sein können.
Frohe Weihnachten!

Sabine Neff, DNB-Bundesgeschäftsführerin

 

Bild: Adobe Stock

Weihnachtskerzen
Und wieder strahlen Weihnachtskerzen,
Und wieder loht der Flamme Schein,
Und Freude zieht in unsre Herzen
Zu dieser heil‘gen Weihnacht ein.
Und frohe Weihnachtslieder klingen
In unsern Landen weit und breit,
O welch ein Jubel, welch ein Singen,
O wundervolle Weihnachtszeit!

Glück mit dem Wetter hatte der Naturheilverein Bad Pyrmont, der den „Tag der Vereine“ nutzte, um sich und seine Arbeit öffentlich zu präsentieren. Die Stadt Bad Pyrmont bot diesen Tag für viele Vereine der Region an, als kleine Unterstützung in Zeiten wie diesen. Ein tolles Rahmenprogramm für Jung und Alt wurde ganz kurzfristig auf die Beine gestellt. Der „Tag der Vereine“ wurde von der Bevölkerung und vielen Gästen der Stadt gut angenommen. Vielleicht eine kleine Inspiration auch für andere Städte? Mit viel Liebe und Herzblut wurde der Stand des Naturheilvereins mit schönen Pflanzen, die der Herbst uns bietet, vom Vorstandsteam und Helfern geschmückt. Die Arbeit hat sich gelohnt. Es fanden viele nette und inspirierende Gespräche mit Interessierten statt. Der Stadt Bad Pyrmont ein herzliches Dankeschön für diese tolle Möglichkeit, Menschen für die drei Maxime des Naturheilvereins bewusst leben, natürlich heilen und gesund ernähren zu begeistern.
Edith Mertensmeier, NHV Bad Pyrmont e.V.

Am Sonntag, den 13. November veranstaltete der Naturheilverein Esslingen und Umgebung e.V. einen sehr erfolgreichen Aktionstag mit zahlreichen Besuchern.

Den schon gut besuchten Eröffnungsvortrag „Heilung durch Wasser“ hielt Ursula Gieringer, Vizepräsidentin des DNB. Die praktische Anleitung zur Selbsthilfe gab dann Dorothea Endress in ihrem Vortrag „Wasser, Wickel, Auflagen“. Auch „Das menschliche Chamäleon“ – Einblicke in das Phänomen Narzissmus mit Tina Wahren war ein spannender und beliebter Vortrag. „Gesund bleiben, wieder gesund werden“ ein immer hochaktuelles Thema mit Horst Boss, Wissenschaftlicher Beirat beim DNB zog dann am Nachmittag nochmal viele Zuhörer in seinen Bann.

Die 30 Aussteller in der Festhalle gaben vielfältige Anregungen rund um die Themen Gesundheit, Ernährung und Wohlbefinden.

Das reichhaltige Angebot an gesunder Kleidung, Barfuß-Schuhen, Naturmöbeln, Mineralien, Magnetfeldtherapie, Hypnose, Klangtherapie und vieles mehr wurde von den Besuchern sehr gut angenommen. An einigen Infoständen bestand auch die Möglichkeit zum aktiven Mitmachen. Immer wieder wurden im Foyer kleine Tog-Chöd-Katas, also Schwertkampfeinlagen aus dem tibetischen Buddhismus dargeboten. Auch das Balance-Board am wanna-SUP-Stand, den Stand-Up-Paddlern aus Esslingen, fand reges Interesse. Genauso wie die Schnuppereinheiten auf den Mini Trampolinen der Firma bellicon.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit dem Naturheilvereins-Café, bei dem sich die Besucher bei Tee, Kaffee und Kuchen austauschen konnten. Aussteller und Besucher waren mit der Veranstaltung mehr als zufrieden. So können auch wir auf einen erfolgreichen Tag zurückschauen, der uns Mut macht für ein nächstes Mal.

Elke Wörfel, 1. Vorsitzende NHV Esslingen

Vom Anfang und Ende eines Vereins 

Es begann 1996 mit einem Gespräch zwischen dem Buchautor und Kosmopolit Frede Ladefoged („Krankmacher Schwermetalle“) und dem Gesundheitsberater Rudolf Frauenberger: „Sie müssen einen Verein gründen, dann können Sie (fast) beliebige Aussagen treffen und Themen angehen, die man als Privatmensch in diesem Land nicht angehen darf……“ Uwe Drewelowsky, Gärtnermeister und Baubiologe und ich, sowie weitere fünf Gründungsmitglieder; Ärzte und Heilpraktiker, etablierten den Verein im November 1997. Vereinsnamen wie „Risiko Wohlstandsleiden e.V.„ nach dem Buchtitel von Dr. U. Warnke, oder „Gesund Sterben e.V.“ haben wir verworfen und einigten uns dann auf „Bergedorfer Naturheilverein e.V.“. Ein grosses Ziel unserer Arbeit sollte sein, die Segen der Schulmedizin -die es zweifelsohne gibt- und die Segen der Naturheilkunde versöhnlich zusammenzubringen – was äußerst schwierig ist. Und die naturheilkundlich ausgelegten Therapieformen zu überblicken, ist kaum mehr möglich. Ein weiteres, großes Ziel ist die Optimierung der Selbstheilungskräfte, ein Thema, mit dem die Schulmedizin wenig anzufangen weiß. Es ging uns jedoch nicht nur um rein konventionelle gesundheitliche Themen, sondern auch um Themen wie „Visionäre und Grenzwissenschaften, „Remote Viewing“ (Fernwahrnehmung), Geistheilung (zwei Workshops „Der innere Arzt“, sowie „Geist – Energie – Materie“ konnten aufgrund der „Corona-Pandemie“ nicht mehr durchgeführt werden), biologisch/ökologische Projekte, Gentechnik, CO2, Freie Energie, Chemtrails und natürlich Impfen, Virologie und  Corona, nicht zu vergessen. Zum Teil namhafte Referenten konnten wir begrüßen, wie Dr. Veronika Carstens, Dr. Walter Maus, ehem. Leiter der Wiedemann-Kliniken, Bernard Jakoby, Sterbeforscher u. Buchautor, Christan Opitz, Ernährungswissenschaftler, Hirnforscher u. Buchautor, Dr. Urs Hochstrasser, ehem. 5 Sterne Koch, Rohkost“papst“, Dr. Jenö Ebert, Dr. Stefan Lanka, Virologe, Buchautor, Hans H. Jörgensen, Heilpraktiker u. Buchautor, Dr. Rainer Holzhüter, Buchautor, u.v.m. Angeblich soll das Interesse an der Naturheilkunde stetig zunehmen; was jedoch wirklich kontinuierlich zunimmt, sind die Arztbesuche (Deutschland liegt europaweit an der Spitze; beklagt wird ja hie und da schon „Ärztemangel“; wir wissen, je geringer die Ärztedichte, desto besser die Volksgesundheit!) und der Medikamentenkonsum! Die Weißkittelgläubigkeit ist damit offensichtlich ungebrochen. Besonders übel ist die zunehmende Ökonomisierung (auch und besonders) des Gesundheitswesens! Größtmögliche Aufmerksamkeit und Selbstverantwortung sind also notwendiger denn je! Wissen ist die beste Medizin! Natürlich gibt es eine ganze Reihe von kuriosen, witzigen und beeindruckenden Erlebnissen, die ich hier bedauerlicherweise nicht kundtun kann. An wirklich Unerfreuliches kann ich mich nicht erinnern. Und festzustellen bleibt: die Gründung des NHV ist eines der ganz großen Ereignisse in meinem Leben, und findet nach nunmehr genau 25 Jahren nur ein administratives Ende. Die Grundidee bleibt natürlich nicht nur, sondern wird wichtiger denn je! In diesem Sinne – allerbeste Grüße an alle ……
Rudolf Frauenberger, Bergedorfer Naturheilverein e.V.