Heute bin ich mit unserem christlich geprägtem Titelbild etwas mutiger als die deutschen Gastgeber beim G 7-Treffen im November in Münster. Da wurde nämlich für das Gruppenfoto im Friedenssaal des Historischen Rathauses mal kurzerhand das „Ratskreuz“ abmontiert und ein leerer Sockel ohne Kruzifix bildete den Hintergrund. Denn: Wir feiern gerade Weihnachten. Für mich ein guter Anlass, das was wir wirklich feiern, in den Mittelpunkt zu stellen. Damit meine ich natürlich nicht das Geschenke verteilen und den Weihnachtsbaum: Wir feiern hier im christlichen Abendland Jesu Geburt!

Ein Menschlein – Gott als Mensch kam zur Welt, ganz unspektakulär, garnicht pompös und nicht mit viel Trara – es war eine Geburt unter einfachsten Umständen in einem Stall. Ein Licht stand am Firmament, das Könige aus dem Orient dazu bewegte, ihre Heimat zu verlassen und sich auf die Suche zu machen. Die Suche nach dem Retter. Sie fanden ihn, aber die Geschichte lief anders als erwartet……

Auch heute warten wir wieder auf das Licht, die Rettung oder einen Zeitenwandel. Für uns Christen ist das eben die Geburt Jesu, bzw. seine Wiederkehr.
Doch jede Religion hat ihren Messias: Die Buddhisten warten auf Maitreya als den kommenden 5. Buddha und die Muslims hoffen auf das Kommen des Mahdi (ein Nachkomme des Propheten Mohammed, der in der Endzeit auftauchen soll). Die Hindu-Tradition spricht von den „Avataras“ – menschliche Herabkünfte Gottes, die immer wieder auf die Erde herabkommen, wenn das Böse zu stark wird (Krishna ist wohl der Bekannteste). Am Ende des jetzigen Zeitalters erwarten die Hindus „Kalkin, den apokalyptischen Reiter auf dem weißen Pferd“. Er soll ein neues und besseres Zeitalter heraufführen… und wieder gibt es Ähnlichkeiten mit dem Christentum: In der Bibel, Offenbarung des Johannes im 6. Kapitel, ist auch von apokalyptischen Reitern die Rede. Glaubt man der Bibel, durchlaufen wir im Wandel der Zeiten, bis der Retter – zum zweiten Mal – wiederkommt, schwierige Phasen: Die drei Apostel/Evangelisten Markus (13.1-31), Matthäus 24.1-22) und Lukas (21.7-33) bezeugen, dass Jesus, gefragt nach der Zukunft der Welt, von zunehmenden Kriegen, Hungersnöten und Erdbeben sprach – da fällt mir der Ukraine-Krieg, der Klimawandel und Corona ein. Und Jesus‘ Aussage, dass Eltern ihre Kinder anzeigen und Kinder gegen ihre Eltern vorgehen, erinnert mich an die Pandemie-Gesetze, als die BürgerInnen aufgefordert wurden, Verstöße anzuzeigen. Doch am Ende aller Herausforderungen, so sagt das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung, gibt es einen neuen Himmel und eine neue Erde, erfüllt mit Frieden und Licht.
Auch aus Sicht der Astrologie steht uns eine Zeitenwende bevor, die von größeren Unruhen und Umwälzungen begleitet wird: Astrologisch gesehen befinden wir uns nämlich seit mehr als 2000 Jahren im „Fische-Zeitalter“, welches auch als Zeitalter der Religionen oder als das „christliche Zeitalter“ bezeichnet wird (spannend, dass Christen bereits seit rund 1.800 Jahren den „Fisch“ als Erkennungssymbol verwenden!). Da jedes astrologisches Zeitalter rund 2.100 Jahre dauert und einem der zwölf Tierkreiszeichen zugeordnet ist, kommt nun der Wandel ins „Wassermann-Zeitalter“.
Dieses ist gekennzeichnet durch die Vision einer neuen, “perfekten“ Weltordnung, geistiger Freiheit, Fortschritt und Technik.
Alles ist also im Wandel!
Mögen die Weihnachtstage und der kurz darauf folgende Jahreswechsel uns wieder bewusst machen, dass alles im Wandel ist. Nehmen wir uns Zeit, viele Lichter in den kürzeren, dunklen Wintertagen leuchten zu lassen, sei es am Weihnachtsbaum, mit Kerzen und Beisammensein mit Freunden und Familie. Und möge das Licht bis in unsere Herzen strahlen und diese erhellen, uns Friede, Freude und Zuversicht auf die lichtvolle Zukunft zu geben, der wir gewiss sein können.
Frohe Weihnachten!

Sabine Neff, DNB-Bundesgeschäftsführerin

 

Bild: Adobe Stock

Das DNB-Präsidium und die Mitarbeiterinnen
der Bundesgeschäftsstelle
wünschen allen Mitgliedern und ihren Angehörigen
ein friedvolles und gesundes Weihnachtsfest
und einen guten Start ins
NEUE JAHR!

Glück mit dem Wetter hatte der Naturheilverein Bad Pyrmont, der den „Tag der Vereine“ nutzte, um sich und seine Arbeit öffentlich zu präsentieren. Die Stadt Bad Pyrmont bot diesen Tag für viele Vereine der Region an, als kleine Unterstützung in Zeiten wie diesen. Ein tolles Rahmenprogramm für Jung und Alt wurde ganz kurzfristig auf die Beine gestellt. Der „Tag der Vereine“ wurde von der Bevölkerung und vielen Gästen der Stadt gut angenommen. Vielleicht eine kleine Inspiration auch für andere Städte? Mit viel Liebe und Herzblut wurde der Stand des Naturheilvereins mit schönen Pflanzen, die der Herbst uns bietet, vom Vorstandsteam und Helfern geschmückt. Die Arbeit hat sich gelohnt. Es fanden viele nette und inspirierende Gespräche mit Interessierten statt. Der Stadt Bad Pyrmont ein herzliches Dankeschön für diese tolle Möglichkeit, Menschen für die drei Maxime des Naturheilvereins bewusst leben, natürlich heilen und gesund ernähren zu begeistern.
Edith Mertensmeier, NHV Bad Pyrmont e.V.

Vom Anfang und Ende eines Vereins 

Es begann 1996 mit einem Gespräch zwischen dem Buchautor und Kosmopolit Frede Ladefoged („Krankmacher Schwermetalle“) und dem Gesundheitsberater Rudolf Frauenberger: „Sie müssen einen Verein gründen, dann können Sie (fast) beliebige Aussagen treffen und Themen angehen, die man als Privatmensch in diesem Land nicht angehen darf……“ Uwe Drewelowsky, Gärtnermeister und Baubiologe und ich, sowie weitere fünf Gründungsmitglieder; Ärzte und Heilpraktiker, etablierten den Verein im November 1997. Vereinsnamen wie „Risiko Wohlstandsleiden e.V.„ nach dem Buchtitel von Dr. U. Warnke, oder „Gesund Sterben e.V.“ haben wir verworfen und einigten uns dann auf „Bergedorfer Naturheilverein e.V.“. Ein grosses Ziel unserer Arbeit sollte sein, die Segen der Schulmedizin -die es zweifelsohne gibt- und die Segen der Naturheilkunde versöhnlich zusammenzubringen – was äußerst schwierig ist. Und die naturheilkundlich ausgelegten Therapieformen zu überblicken, ist kaum mehr möglich. Ein weiteres, großes Ziel ist die Optimierung der Selbstheilungskräfte, ein Thema, mit dem die Schulmedizin wenig anzufangen weiß. Es ging uns jedoch nicht nur um rein konventionelle gesundheitliche Themen, sondern auch um Themen wie „Visionäre und Grenzwissenschaften, „Remote Viewing“ (Fernwahrnehmung), Geistheilung (zwei Workshops „Der innere Arzt“, sowie „Geist – Energie – Materie“ konnten aufgrund der „Corona-Pandemie“ nicht mehr durchgeführt werden), biologisch/ökologische Projekte, Gentechnik, CO2, Freie Energie, Chemtrails und natürlich Impfen, Virologie und  Corona, nicht zu vergessen. Zum Teil namhafte Referenten konnten wir begrüßen, wie Dr. Veronika Carstens, Dr. Walter Maus, ehem. Leiter der Wiedemann-Kliniken, Bernard Jakoby, Sterbeforscher u. Buchautor, Christan Opitz, Ernährungswissenschaftler, Hirnforscher u. Buchautor, Dr. Urs Hochstrasser, ehem. 5 Sterne Koch, Rohkost“papst“, Dr. Jenö Ebert, Dr. Stefan Lanka, Virologe, Buchautor, Hans H. Jörgensen, Heilpraktiker u. Buchautor, Dr. Rainer Holzhüter, Buchautor, u.v.m. Angeblich soll das Interesse an der Naturheilkunde stetig zunehmen; was jedoch wirklich kontinuierlich zunimmt, sind die Arztbesuche (Deutschland liegt europaweit an der Spitze; beklagt wird ja hie und da schon „Ärztemangel“; wir wissen, je geringer die Ärztedichte, desto besser die Volksgesundheit!) und der Medikamentenkonsum! Die Weißkittelgläubigkeit ist damit offensichtlich ungebrochen. Besonders übel ist die zunehmende Ökonomisierung (auch und besonders) des Gesundheitswesens! Größtmögliche Aufmerksamkeit und Selbstverantwortung sind also notwendiger denn je! Wissen ist die beste Medizin! Natürlich gibt es eine ganze Reihe von kuriosen, witzigen und beeindruckenden Erlebnissen, die ich hier bedauerlicherweise nicht kundtun kann. An wirklich Unerfreuliches kann ich mich nicht erinnern. Und festzustellen bleibt: die Gründung des NHV ist eines der ganz großen Ereignisse in meinem Leben, und findet nach nunmehr genau 25 Jahren nur ein administratives Ende. Die Grundidee bleibt natürlich nicht nur, sondern wird wichtiger denn je! In diesem Sinne – allerbeste Grüße an alle ……
Rudolf Frauenberger, Bergedorfer Naturheilverein e.V.

Genau 200 Jahre ist es her, dass der schlesische Wasserheiler und Gründervater des Deutschen Naturheilbundes, sein Wohnhaus im damals schlesischen Freiwaldau (heute Jesenik, Tschechien) zur Behandlung von Kranken umbaute und darin eine große, hölzerne Wanne mit Wasserzulauf aufstellte. Ohne es zu wissen, war damit die erste Kaltwasserheilanstalt der Welt entstanden. Natürlich gab es bereits Badeanstalten. Diese beschränkten sich jedoch auf den diätischen, sparsamen Gebrauch des Wassers und dienten nicht annähernd zu Heilzwecken in der von Priessnitz angewandten Form. Grund genug für den Deutschen Naturheilbund, dieses Jubiläum gemeinsam mit den heutigen Betreibern des Kurortes Lazne Jesenik, in einer internationalen Konferenz, zu würdigen.

Dafür reiste eine kleine Delegation des Naturheilbundes Anfang Oktober nach Tschechien. Als Vortrag hatte die 1. DNB-Vize-Präsidentin Ursula Gieringer ihren Aktionstags-Vortrag „Heilung durch Wasser“ im Gepäck. Die 2. DNB-Vize-Präsidentin Prof. Dr. Karin Kraft berichtete in ihrem Vortrag „Von Vincenz Priessnitz zum Nobelpreis für die Charakterisierung des Kälterezeptors“ erstaunliches: Erst im vergangenen Jahr erhielten zwei Forscher (David Julius und Ardem Patapoutian) den Nobelpreis für Physiologie/Medizin für die Entdeckung von Rezeptoren für Temperatur und Druck. Diesen Wirkmechanismus –nämlich die Reaktionen der Haut auf das kalte Wasser – nutzte Vincenz Priessnitz intuitiv, um den Krankheitszustand seiner Patienten einschätzen zu können.

Erstmals präsentiert wurde von Dr. Jürgen Helfricht (Autor) der zwei Tage zuvor erschienene Bildband „Heilung durch Wasser“, der vom tschechischen Publikum mit Interesse aufgenommen wurde. Eine Ausgabe des vom Deutschen Naturheilbund initiierten Buches in tschechischer Sprache ist in Planung. Kongress und Buchprojekt werden dankenswerterweise gefördert vom Deutsch-Tschechischen-Zukunftsfond.
Sabine Neff, Bundesgeschäftsführerin DNB

Das Wetter hat sich dem Thema unseres diesjährigen Aktionstages angepasst – das Wasser kam auch von oben. Rund 40 Besucher und Besucherinnen waren neugierig auf das Motto: Heilen mit Wasser. Der Bürgermeister würdigte die Arbeit des Vereins mit anerkennenden Worten. Der Hauptvortrag von Dr. med. Schlodder führte über das Vorkommen des Wassers in uns Menschen und in der Natur zu ganz konkreten Anwendungsmöglichkeiten der Wassertherapie, die auch von der Schulmedizin anerkannt sei, wie der Referent betonte. Herr Dr. Schlodder erklärte anschaulich und praxisnah verschiedene Bäder und Auflagen für den Hausgebrauch und gab wertvolle Tipps fürs tägliche Wasser trinken. Beim kurzen geschichtlichen Rückblick wurde der „Vater“ der Hydrotherapie, Vincenz Prießnitz, natürlich auch gewürdigt. Am Ende seines Vortrages gab der Mediziner das Motto seiner ärztlichen Tätigkeit weiter: „So wenig Schulmedizin wie nötig, so viel Naturheilkunde wie möglich.“ Dieser Aussage schließen wir uns als Naturheilverein gerne an. Nach der Pause zeigte die Heilpraktikerin Renate Wirsching, welche therapeutischen Chancen in der Hypnose liegen und welche Kraft unsere Gedanken haben – im Positiven wie im Negativen. Sie beleuchtete auch gängige Vorurteile gegenüber dieser Therapiemethode und betonte, dass dabei nichts gegen den eigenen Willen geschehe. Mit dem Zitat von Marc Aurel, „Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab“, schloss sie ihren inspirierenden Vortrag. Nachdem die Vorsitzende Christine Hack die gesundheitlichen Vorzüge des Minitrampolins erklärt hatte, begleitete die Atemtherapeutin Helgaclara Buck die Anwesenden bei einem Wasserritual, das uns an die hilfreichen Wassergeister erinnern sollte. Im Kreis stehend sangen alle das Lied „Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein König. Dies war ein passender Abschluss der gelungenen Veranstaltung. Christine Hack, NHV Wannweil

Vor 10 Jahren hatten Alois Sauer und Sabine Neff die Idee, entlang der „6 Säulen der Naturheilkunde“ innerhalb des DNB eine Laien-Ausbildung zu etablieren. In all‘ diesen Jahren fanden 20 Kurse statt mit ca. 400 TeilnehmerInnen. In den Jahren 2015 und 2016 kamen noch vier Kurse mit ca. 60 TeilnehmerInnen in Bad Herfsfeld dazu. Das Konzept der Ausbildung wurde inzwischen mehrfach überarbeitet und den unterschiedlichen Bedürfnissen und Handlungsfeldern angepasst. Die Naturheilkunde ist ja ein riesiges Feld mit so vielen spannenden Themen. Dozenten und Dozentinnen haben die Gelegenheit, das Beste und Wichtigste aus ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz zu vermitteln.

Diese Ausbildung ist ein richtiges „Feuerwerk der Naturheilkunde“ geworden!

Es wird nicht „trockenes“ Wissen vermittelt, sondern die einzelnen Themen werden lebendig präsentiert und erklärt. Vertieft wird das Wissen durch viele praktische Anleitungen und individuelle Erfahrungen. Wir bekommen immer wieder Rückmeldungen, die unser Konzept bestätigen: Wertschätzung und Fürsorge, ein gutes Miteinander und sinnvolle Anwendungen des gewonnenen Wissens werden mit Begeisterung bestätigt und gewürdigt. Für uns ist es auch immer wieder eine Freude zu erfahren, was nach dieser Ausbildung alles entstehen kann: Manch eine/r gründet danach selbst einen Naturheilverein, engagiert sich bei Projekten oder geht sogar als BeraterIn in die Selbständigkeit. Der Titel „BeraterIn“ ist ja nicht offiziell geschützt und deshalb gerade so viel wert wie die Einrichtung, die das Zertifikat ausstellt. Hier hat der DNB natürlich die höchste Kompetenz. Bisher hatten wir pro Jahr zwei Kurse mit vier Wochenenden angeboten. Der letzte Kurs fand nun erstmalig als Ferien-Wochen- Kurs statt. Wir waren erfreut, wie gut das Konzept angenommen wurde. Abgeschaut hatten wir uns diese Idee eines kompakten Angebots von unserem korporativen Mitglied, dem Forschungskreis für Geobiologie Dr. Hartmann e.V. (FKG), der beide Kursformen schon seit vielen Jahren parallel anbietet. Unsere aktuelle Planung sieht vor, dass wir in Zukunft mindestens einen Kurs pro Jahr durchführen, darüber hinaus aber das Fortbildungsangebot ausweiten, wobei wir hierbei gerne auch Veranstaltungen der Akademie für Ganzheitsmedizin (AfG) Heidelberg, des FKG oder von anderen Kooperationspartnern nutzen werden. Auf diese Weise kommen wir auch dem Wunsch vieler Teilnehmer/ Innen nach, die weitere Fortbildungen wünschen. Zugleich ermöglichen wir eine vielfältige Vernetzung mit anderen Initiativen, Projekten und Vereinen. Diese Weiterbildung ist besonders für diejenigen bereichernd, die beratend oder therapeutisch tätig sind. Das Wichtigste aber sind stets die kollegialen und freundschaftlichen Begegnungen! Auf eine sehr angenehme Art sieht man sich gerne wieder und kann voneinander lernen. So freuen wir uns bereits heute auf die nächste Begegnung!

Mit herzlichen Grüßen,
Ursula Gieringer, 1. Vizepräsidentin
des Deutschen Naturheilbundes


Feedbacks der Teilnehmerinnen

Claudia S.:
„Die Woche Ausbildung hat sich für mich absolut gelohnt. Selten
einen so breiten und doch tiefgründigen Einblick in die unterschiedlichsten
Disziplinen von Wasser, Wickeln, Ernährung und Bewegung
in einem Kurs bekommen. Die Dozenten waren erfrischend unterschiedlich
und jeder für sich genommen absolut authentisch und
einzigartig. Was mir besonders gefallen hat, war der wertschätzende,
liebevolle Umgang miteinander. Das hat sich auch auf uns Teilnehmer
ausgewirkt. Alles in allem, war es ein wunderschönes Erlebnis
und der Abschied von allem fiel richtig schwer!“

Ingrid B.:
„Schon bei meiner Ankunft spürte ich die besondere
Energie und wusste sofort „Hier bin ich am
richtigen Platz“. In sieben Tagen wurde uns durch
erfahrene Dozenten unglaublich viel Wissen vermittelt.
Alles wurde sehr gut und verständlich erklärt
und konnte von mir auch gleich in meine Arbeit
integriert werden. Wir waren eine tolle Gruppe, das
DNB Team war immer für uns da, die Betreuung
war super und alle haben sich sehr wohl gefühlt.
Ganz herzlichen Dank an alle.“

Mathilde U.:
„In dieser Seminarwoche wurde uns das kompakte Wissen
naturheilkundlicher Anwendungen durch hervorragende
kompetente Ärzte und Therapeuten in einem wunderschönen
Seminarraum vermittelt.
Was mir besonders in dieser Ausbildungswoche gefallen hat,
waren die Fürsorge und Ansprechbarkeit der Organisatorinnen
Sabine und den Tinas, die wesentlich zur guten Atmosphäre
dieser Kurswoche beigetragen haben.
Mit dem erlernten Wissen fühle ich mich nun sicher, Menschen

Christine H.:
„Die beiden Tage waren randvoll mit wertvollem Wissen
und vielen praktischen und leicht umsetzbaren Tipps. Die
freundliche und wertschätzende Atmosphäre, die perfekte
Sorge um das leibliche Wohl und das romantische Umfeld
des Schlosses Bauschlott waren der perfekte Rahmen,
um tief in das naturheilkundliche Wissen einzutauchen.
Die Referenten und Referentinnen begeisterten mit ihrer
Kompetenz und ihrer Art zu lehren. Mein eigenes naturheilkundliches
Wissen wurde in den einzelnen Modulen
vertieft, ergänzt und geordnet. Dieses Knowhow kann ich
nun einerseits für mich persönlich anwenden, andererseits
für Veranstaltungsangebote im Naturheilverein Wannweil,
in dessen Vorstand ich bin. Diese Ausbildung kann ich von
ganzem Herzen weiterempfehlen und ich bin dankbar, dass
ich dabei sein konnte.“in ihrem Gesunderhaltungsprozess durch Präventionskurse
und Einzelberatungen zu unterstützen.“

 

Die Heilkraft des Wassers

Aktuelles Interview zum Thema Trinkwasser auf unserem YouTube-Kanal:

https://www.youtube.com/watch?v=2oPcNr0LDTk


Ist unser Leitungswasser Trinkwasser?

Unser Wasser aus der Leitung kommt aus drei verschiedenen Ressourcen: Wir unterscheiden in Oberflächenwasser (30%), Grundwasser (62%) und Quellwasser (8%). Die beiden Letzteren reinigen sich auf dem natürlichen Weg durch die Gesteinsschichten im Untergrund auf natürliche Art, so dass sie im günstigsten Fall ohne weitere Aufbereitung als Trinkwasser verwendet werden können. Unser Oberflächenwasser jedoch kann stärker durch Abwässer, Niederschläge oder Bodenabspülungen verunreinigt sein. In Deutschland stammt es aus Talsperren, Flüssen oder Seen, zum Beispiel dem Rhein oder dem Bodensee, wobei der Bodensee durch umfangreiche Maßnahmen heute wieder eine sehr gute Qualität erreicht hat. Dieses sog. „Rohwasser“ wird in den Wasserwerken mit Hilfe verschiedener Verfahren gereinigt und aufbereitet: Gemäß der Trinkwasserverordnung muss das Leitungswasser keimarm, appetitlich, farb- und geruchlos, klar und kühl und geschmacklich einwandfrei sein. In der Trinkwasserverordnung werden für eine Reihe an Stoffen, die bei zu hoher Aufnahme die Gesundheit gefährden können, Grenzwerte gesetzt und diese überprüft . Allerdings werden bei weitem nicht alle Stoff e erfasst: Von über 2.000 möglichen Inhaltsstoffen werden nur durchschnittlich ca. 60 Parameter untersucht! Arzneimittelrückstände, Pestizide und PCB (polychlorierte Biphenyle) und von Mensch und Tier ausgeschiedene Pharmaka wie Antibiotika und Hormone z.B. gehören nicht dazu. Außerdem garantieren die Wasserwerke die Sauberkeit des Trinkwassers nur bis zum Wasserzähler des Verbrauchers – für die Leitungen auf dem Grundstück und die Hausinstallation ist der Hauseigentümer verantwortlich. Ungeeignete Materialien können zu problematischen Anreicherungen des Trinkwassers führen: z.B. Blei aus älteren Bleirohren (schädigt die Blutbildung und das Nervensystem und ist vor allem für Säuglinge, Schwangere und Kleinkinder gefährlich), Nickel aus verchromten Armaturen (bei längerem Wasserstand – Achtung bei Nickelallergie), Kupfer aus Kupferrohren (löst sich bei saurem Wasser aus den Rohren – in zu hoher Konzentration möglicherweise schädlich für Säuglinge).

Was ist Mineralwasser?

Mineralwasser hat seinen Ursprung in unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen und muss direkt am Quellort abgefüllt werden, damit seine ursprüngliche Reinheit bis zum Verbraucher bewahrt wird. Mineralwasser darf in Deutschland gewerbsmäßig nur verkauft werden, wenn die Quelle amtlich anerkannt ist (820 Quellen im Jahre 2015) und den hohen Anforderungen der Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTV) entspricht. Dafür wird das Wasser in einem umfangreichen Verfahren (über 200 geologische, chemische und mikrobiologische Einzeluntersuchungen) überprüft . Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel, dass einer solchen amtlichen Anerkennung bedarf.

Enteisenung und Entschwefelung

Eisen, Mangan, Schwefelverbindungen und Arsen dürfen entfernt werden. Entfernt man das gelöste Eisen nicht, setzt es sich nach Öff nen der Flasche als unappetitliche, wenn auch als harmlose, braune Flocken ab. Die Schwefelverbindungen werden entfernt, da sonst der Geruch und Geschmack leiden würden.

Fluorid

Nach einer EU-Verordnung von 2010 darf der Fluoridgehalt reduziert werden, da die Aufnahme von zu viel Fluorid zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Achtung: Bei Mengen von über 1,5 mg/l muss ein entsprechender Warnhinweis auf dem Etikett stehen, der zulässige Grenzwert liegt bei 5,0 mg/l. (Quelle: BVL)

Kohlensäure

Die im Mineralwasser vorhandene Kohlensäure darf ganz oder teilweise entzogen werden, ebenso ist der Wiederversatz und die Zugabe erlaubt. Kohlensäure (Kohlendioxid) kann zur Konservierung des Wassers und aus geschmacklichen Gründen zugesetzt werden.

Sabine Neff , DNB Bundesgeschäftsführerin